Gmünd ist die älteste Stadt Kärntens. Sie ist umringt von einer alten Stadtmauer, hat einem Hauptplatz, der umgeben ist von Gebäuden mit mittelalterlichen Fassaden und an dem es ein Schloss gibt, in dem die Mittelschule untergebracht ist.

Kindern und Jugendlichen, die mit offenen Augen durch die Stadt gehen, hat sich dabei immer wieder gezeigt, dass sich hinter jeder Ecke – in jeder noch so engen Gasse und auf jedem Platz – besondere Orte finden lassen.

Die Schüler*innen der Mittelschule Gmünd widmen sich mit Sabrina Obereder (Projektleitung) und Martin Schinagl (Film und Schauspiel) diesen „Geheimorten“. Dabei zeigt sich den Kindern eine überraschende Entdeckungsreise. Die Geschichte der Orte erzählen die Geister, die dort seit Jahrzehnten und Jahrhunderten spuken. Das sind Puppen, die die Schüler*innen mit Unterstützung der Textilkünstlerin Michaela Gansger selbst genäht haben. Ein Augenmerk ist darauf gelegt worden, dass die Schüler*innen selbst Regie führen. Sie entscheiden, was gezeigt wird. Sie denken sich Charaktere der Geister aus und überlegen sich, was diese schon alles erlebt haben könnten. Im Vorfeld hat sich die Klasse während des Unterrichts mit der Chronik von Gmünd auseinander gesetzt. Jeder Gespenstergeschichte liegt daher eine Wahrheit zugrunde. Vor allem lassen die Protagonist*innen aber hinter die Kulissen der Künstlerstadt schauen und ermöglichen außergewöhnliche Aus- und Einblicke – auch für die Gmündner*innen in ihrer vermeintlich bekannten Umgebung.

Film

unterstützt von
FH Kärnten, Architektur_Spiel_Raum_Kärnten, zt: Kammer, Land Kärnten, Künstlerstadt Gmünd, OeAD, Architekturstiftung Österreich