Wie könnte ein Zukunftsort aussehen? Mit welchen Materialien wird gebaut? Wenn es ein Haus ist, hat es Fenster und Türen oder gibt es in Zukunft andere Möglichkeiten? Wenn es ein Ort ist, wie sieht es dort aus, und was gibt es dort, was du dir heute noch nicht vorstellen kannst? Werden neue Grundstücke verbaut oder hast du Ideen, wie man einen Ort neu gestalten kann, der schon dicht verbaut ist? Vielleicht über, unter oder zwischen bestehende Gebäude?
Durch Beispielbilder von z.B. Gartenhochhaus, Mehrgenerationenhaus, Nutzung von Dächern, Erdhaus, Mobilitätsformen, Grün- und Freiräumen etc. werden Gespräche angeregt, wie Wohnen und (Frei-)Raumgestaltung zukünftig aussehen könnte. Was gibt es bereits? Haben die Kinder Vorstellungen von „Fantasie-Orten“? Woraus bestehen diese? Auf einem Plakat werden diese Ideen notiert und skizziert. Als Maßstab dienen kleine Figuren aus Pappe oder Chenilledraht, die ebenfalls von den Kindern selbst angefertigt werden.
In Zusammenarbeit mit der Architektin werden Ideen formuliert, die auch im Modell umgesetzt werden können. Die Kinder überlegen, welche Materialien zu ihrem persönlichen Zukunftsort am besten passen und begründen ihre Entscheidung.
Anschließend an die individuelle Bauphase wird überlegt, wie die einzelnen Bauwerke oder Freiräume gemeinsam einen Zukunftsort bilden könnten: Was passt wohin? Wie können die einzelnen Bauwerke miteinander kommunizieren? Der Zukunftsort wird im Schulhaus ausgestellt.
Ein Projekt im Rahmen von Kultur:Bildung, gefördert vom OeAD.
Fotos: Christine Aldrian-Schneebacher