technik bewegt

Foto: Christine Aldrian-Schneebacher
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5 Workshops für Schülerinnen und Schüler der 7.- 9. Schulstufe
jeweils von 9:00 bis 12:00
Napoleonstadel, Kärntens Haus der Architektur
St. Veiter Ring 10, Klagenfurt

 

 

ZiviltechnikerInnen haben spannende Berufe! In vielen Fächern wie Physik, Chemie, Mathematik, Geografie, Geometrie oder Technisches Werken kann man schon einiges darüber erfahren.
Besonders interessant wird es, wenn ein Ziviltechniker persönlich seine Arbeit vorstellt und junge Menschen selbst Hand anlegen können. In fünf Workshops mit Kärntner Ziviltechnikern haben Schulklassen der 7.-9. Schulstufe aus AHS und APS die Möglichkeit dazu.

 

Insgesamt 121 SchülerInnen von 13 bis 16 Jahren und ihre LehrerInnen nutzen das Angebot der Impulswoche und besuchen die Workshops der Ziviltechniker. Die Auswahl der Klassen erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung und ergibt eine gute Streuung: 2 Gymnasien, 2 Hauptschulen und eine Polytechnische Schule aus Klagenfurt, St. Veit und Seeboden nehmen an der Impulswoche in Kärnten teil. Jedoch haben weit mehr als diese 5 Schulen ihr Interesse an Nachfolgeveran-staltungen dieser Art bekundet und freuen sich auch über Angebote an ihren Schulen. Die reibungslose Organisation durch den ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_ KÄRNTEN und der engagierte Einsatz der Workshopleiter machen die Woche zum vollen Erfolg.

 

Das Programm:

 

 

Was mache ich als Raumplaner
DI Johann Kaufmann, Klagenfurt
Montag, 11. Oktober 2010, 9:00
BG/BRG Viktring, 4e Klasse, 26 SchülerInnen,
Mag. Martha Krainer
Auf der Hochrindl – einem kleinen Alm- und Wintersportgebiet in den Kärntner Nockbergen – soll ein Feriendorf mit 15 Ferienhäusern, einem Badeteich und entsprechenden Erschließungen und Parkplatzmöglichkeiten errichtet werden. Die SchülerInnen arbeiten sehr engagiert mit den bereitgestellten Modellhäuschen und –bäumen, und platzieren nach eingehenden Diskussionen mit DI Johann Kaufmann ihre Vorschläge auf dem Grundstück. Zum Schluss präsentiert jede der sechs Gruppen ihren raumplanerischen Entwurf.

 

Was mache ich als Vermesser
DI Herbert Martischnig, Klagenfurt
Dienstag, 12. Oktober 2010, 9:00
PTS Klagenfurt, Fachgruppen IT & Holzbau, 27 Schüler,
Roland Trutschnig, Andreas Maier
Wie schafften es die alten Ägypter, ihre Pyramiden so präzise zu bauen? Wie kann man die gekrümmte Erdoberfläche auf einer Karte abbilden? Wie genau sind Grundstücke abgesteckt, und wer vermisst das eigentlich alles? 27 Schüler der Polytechnischen Schule Klagenfurt machen im Park vor dem Napoleonstadel erste Erfahrungen mit geodätischen Messgeräten. Nach der Einführung von DI Herbert Martischnig und seinem Mitarbeiter sind nun Nivelliergerät und Theodolit für sie keine Unbekannten mehr.

 

 

Was mache ich als Bauingenieur
DI Herbert Horn, Klagenfurt
Mittwoch, 13. Oktober 2010, 9:00
HS 7 Benediktinerschule, 4. Klasse, 17 Schüler,
Elfriede Kohlweis, Werner Franz
So lange unsere Straßen, Brücken, Kanalsysteme und Tiefgaragen einwandfrei funktionieren, denkt kaum jemand an die hohe Verantwortung, die ZiviltechnikerInnen tragen. Bauingenieur DI Herbert Horn erklärt den Schülern der Benediktinerhauptschule sehr ambitioniert, wie spannend sein Beruf ist und zeigt ihnen viele verschiedene Brückenkonstruktionen. Beim Experimentieren mit Holzbauteilen können nicht alle Buben die Geduld aufbringen, konzentriert ohne Verbindungsmittel stabile Brücken zu bauen, aber denen die es schaffen, sieht man den Stolz auf ihr Werk an!

 

Was mache ich als Wasserbauer
DI Helmut Wackenreuther, Klagenfurt
Donnerstag, 14. Oktober 2010, 9:30
BG/BRG St. Veit an der Glan, 6. Klasse, 29 SchülerInnen,
Mag. Christine Obmann, Mag. Manuel Pichler
Um den 29 SchülerInnen des BRG St. Veit die Arbeitsbereiche eines Wasserbauers anschaulich zu vermitteln, lässt sich DI Helmut Wackenreuther etwas Besonderes einfallen: die ganze Klasse war an einer fiktiven Umweltverträglichkeitsprüfung eines Kraftwerksprojekts an der Gurk beteiligt. ZiviltechnikerInnen, Auftraggeberin, AnrainerInnen, BehördenvertreterInnen, Mitglieder unterschiedlicher Umweltschutzorganisationen - jede /r bekommt per Los eine Rolle in diesem spannenden Spiel zugeteilt und spielt sie meist sehr überzeugend!

 

Was mache ich als Gebäudetechniker
DI (FH) Peter Florreither, Seeboden
Freitag, 15. Oktober 2010, 9:30
HS Seeboden, 4g Klasse, 22 SchülerInnen
Dr. Dieter Scheider, Mag. Jolanda Unterkofler
Die ganze Klasse verfolgt mit Spannung, wie DI Peter Florreither seinen Zauberkoffer auspackt: Angefangen vom digitalen Thermometer über Stömungsmessgeräte bis hin zu einem Rauchsimulator und einem Schallmessgerät können die SchülerInnen alles ausprobieren und laufen im ganzen Haus herum, um den Lärmpegel zu messen und zu vergleichen. Nebenbei erleben sie anhand einer Wärmedämmbox und des faszinierenden Lüftungexperiments mit Papierserviettenstreifen sehr anschaulich die Auswirkungen guter und schlechter Gebäudedämmung und effizienter Raumlüftung.

 

 

Die Impulswoche "technik bewegt" findet in ganz Österreich mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt. Das aus diesem Anlass erschienene "extrablatt" gibt es hier als download (pdf, 5MB).

 

Einladung "technik bewegt" (pdf, 120kB)

Kleine Zeitung, 14. Oktober 2010

 

Information
ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN www.architektur-spiel-raum.at
Initiative Baukulturvermittlung www.bink.at
ZiviltechnikerInnenkammer für Steiermark und Kärnten www.ztkammer.at

 

DI Christine Aldrian-Schneebacher
ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN
aldrian@architektur-spiel-raum.at

 

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