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termin
Februar 2010
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altersgruppe
13-14 Jahre
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gesamtdauer
3 Tage
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projektleitung
DI Christine Aldrian-Schneebacher
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teilnehmerInnen

4a Klasse BG/BRG St. Martin, Villach
Mag. Britta Kendi

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gesamtzahl
33 Sch
ülerInnen
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unterstützt von

ARCHITEKTUR UND MATHEMATIK

Themen:
Wo kommt Mathematik in der Architektur zum Einsatz?

Ideensammlung

Der Mensch als Maßstab

Schätz – und Messübungen
Eigener Körper als Maßhilfe
Ziegelstein
Englische Maßeinheiten
Recherche
Treppen abmessen

Proportion

Maß für Ästhetik
Leonardo: Der vitruvianische Mensch
Le Corbusier: Der Modulor

Goldener Schnitt

Definition
Konstruktion Goldener Schnitt
Faltübung: Fünfeck
Goldene Spirale
Mensch im Goldenen Schnitt
Goldener Zirkel - bauen
Messen – einander abmessen

Statik und Geometrie

Freie Formen, Kuppeln und Platonische Körper
(Tetraeder, Pyramide, Oktaeder, Ikosaeder,…)

Ziele:
Proportionen bewusst wahrnehmen
Eigenen Körper als Maßhilfe erfahren
Größenverhältnisse ausrechnen
Sensibilisierung der Wahrnehmung mit Blick auf das „Alltägliche“

 

Das Projekt erstreckte sich über drei aufeinanderfolgende Tage zu 4-6 Unterrichtseinheiten.
Der intensive theoretische Input wurde durch praktische Übungen und eigene Recherche aufgelockert, dennoch klafften die Interessen der 33 SchülerInnen weit auseinander. Was die einen interessiert, fanden die anderen langweilig, was für die anderen spannend war, fanden die ersten wiederum zu kompliziert.

Zuerst wurde viel geschätzt: Wie hoch und breit sind Klassenzimmer, Türrahmen, Tisch-und Stuhlhöhe etc. Die Schätzwerte wurden zur Selbstkontrolle mit Maßbändern nachgemessen.
Das spannende Thema des Menschen als Maßstab wurde durch viele Beispiele belegt und überprüft. So verbrachten die Jugendlichen viel Zeit mit dem Abmessen der Höhe von Türschnallen, der Maße von Möbeln, der Steigung von Treppen etc., um die Messergebnisse wiederum auf die Körpermaße des Menschen zurückzuführen (Elle, Sitzhöhe, Schritt,…) Auch Maße wie Augenhöhe und Schulterbreite und sogar Nasenlänge und Haaresbreite wurden genauer unter die Lupe genommen.

Mit der Proportionslehre und insbesondere dem Goldenen Schnitt hatten manche ihre liebe Not, doch mit zahlreichen Beispiele über dessen Vorkommnis in der Natur und beim Menschen und in weiterer Folge viele Anwendungsbeispiele in der Kunst und Architektur wurde auch der „trockene Stoff“ anschaulich vermittelt.

Am meisten Spaß hatten die SchülerInnen beim Bauen der Stabtragwerke und platonischen Körper aus Zeitungspapier. Viele freuten sich, ihre „Kreativität“ ausleben zu können, obwohl gerade diese Übung relativ wenig mit Kreativität zu tun hatte, sondern strengen mathematischen Gesetzmäßigkeiten folgt. Doch durch das Selber-Tun wurde die Jugendlichen geradezu beflügelt und präsentierten stolz ihre entstandenen Tragwerkskörper in der Klasse.

Christine Aldrian-Schneebacher

 
   
 
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