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termin
Mai - Juni 2008
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altersgruppe
17-18 Jahre
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gesamtdauer
2 Nachmittage
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projektleitung
Arch DI Gerhard Kopeinig

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teilnehmerinnen

3.Klasse BAKIP Klagenfurt
Mag.
Isabella Kari-Maier

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gesamtzahl
27 Sch
ülerinnen
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kosten
Honorar € 480, gefördert aus dem Schulkulturbudget und
ARCHITEKTUR_SPIEL_ RAUM_KÄRNTEN

Materialien teilweise gesponsert
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unterstützt von

tatORT- schulkinderGARTEN

Projektinhalt und Projektablauf:
Der Außenraum (Garten) des Schulkindergartens bewegt die Schüler. Dort müssen
sie Teile ihres Unterrichtspraktikums absolvieren. Dort haben sich Erlebnisse
unterschiedlicher Art zugetragen. Sich Gedanken über diesen Außenraum, über
seine Bedingungen (Dimension, Formen, Materialien) und Möglichkeiten zu machen
war das Thema des Projektes.
Das Projekt hat nun das Ziel den Schülern den erlebten Raum bewusst werden zu
lassen und die Wahrnehmung zu schärfen. Dies geschieht durch aktives Begehen,
Beschreiben, Zeichnen und Verändern.
Die Schülerinnen bekommen einen Nachmittag die Einführung in Architektur, Raum
und Material. Danach müssen sie sich einen Ort suchen der sie berührt, bewegt, den
sie dann zeichnen, beschreiben und am zweiten Unterrichtsnachmittag verändern
wollen.
Diese wahrgenommenen Orte sollen durch Folien, Holzlatten und Schnüren usw. von
Schülern verändert, verstärkt, präzisiert werden.

Erfahrungen und Ablauf:
Nach Einstiegsdiskussion und Raumerfassung durch Zeichnen (jede Schülerln
musste sich den Ort suchen, zeichnen, begründen, dan sie anschließend
verändern will) - Themen- und Materialvorstellung - folgte die Zeit des Bauens:
In der frühsommerlichen Nachmittagshitze war die Motivation anfänglich
zurückhaltend. Als jedoch die Schülerinnen ihre Zeichnung vom letzten Male
vor sich hatten, sich begannen mit dem Ort auseinander zu setzen und die
Tücken des Materials überwunden hatten, wurde es eine intensive Arbeit, die
einen sehr persönlichen Bezug der Schülerinnen zu ihrer Person und
Lebenssituation, zum Ort und zum gewählten Material hervorbrachten. Dies
ging von Vergangenheitsbewältigung - da ein Kindergartenkind aus der Gruppe
der Schülerin sich am Stein verletzte - wurde dieser mit weichen Materialien
verwandelt - bis zur Veränderung der Ortssituation - durch Umwandlung
wurde ein Ort an dem kein Kindergartenkind aufgrund der windoffenen stark
besonnten Lage spielen wollte plötzlich genutzt.
Die Rückmeldungen von Lehrern und Schülern waren durch diese
Selbsterfahrungen sehr positiv.

Gerhard Kopeinig

 
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